Luxor  - Theben

Luxor liegt etwa 500 km von Kairo entfernt. Zur Zeit der Pharaonen hieß die Stadt Theben.

Theben, die Stadt des Gottes Amun, war die Hauptstadt Ägyptens zur Zeit des Mittleren und des Neuen Reiches. Mit den Tempeln und Palästen in Karnak und Luxor und den Nekropolen im Tal der Könige und im Tal der Königinnen ist Theben ein markantes Zeugnis für die altägyptische Zivilisation auf ihrem Höhepunkt.

Das Tal der Könige – gelegen in der Nähe des altägyptischen Theben, heute etwa 5 km nordwestlich des Zentrums der oberägyptischen Stadt Luxor – war eine Nekropole im Alten Ägypten, in der bis heute 64 Gräber aufgefunden wurden.

 

1979 nahm die UNESCO das Tal der Königinnen, das Tal der Könige, Karnak, Luxor und andere Stätten in Theben in das UNESCO-Welterbe auf.

 

 


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Quelle: Openstreetmap

Google Earth bietet einen interessanten Überblick von oben. Mit dem Link hier unten verlassen Sie meine Internetpräsenz: 


  Link:
Tal der Könige und Totentempel der Hatschepsut

 

Der Link funktioniert nur richtig gut mit einem PC oder Notebook.
Auf dem Smartphone muss man die herunter geladene kmz-Datei suchen und
da anklicken. In beiden Fällen sollte Google Earth und der 3D-Modus  aktiviert sein.

 

 Geodaten:  25.74037N  32.60191E   Tal der Könige

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten

   
   Theben - Totentempel der Hatschepsut

Der Totentempel der Hatschepsut stammt aus der 18. Dynastie und ist der am besten erhaltene Tempel in Deir el-Bahari am Westufer des Nil in Theben. Auffällig ist seine eigenwillige Architektur. Die Pylone sind durch offene Pfeilerhallen am Anfang je einer Terrasse ersetzt.

Im Gebäude des Hatschepsut Tempels gab es  Schautafeln und historische Bilder. Hatschepsut heiratete ihren Halbbruder Thutmosis, der II.  Nach dem Tod ihres Ehemannes wurde der gemeinsame Sohn Thutmosis, der III. der neue Pharao. Im alter von 3 Jahren wurde Hatschepsut, seine Mutter Vormund des Pharaos. In dieser Eigenschaft regierte sie das Land. Ihr Sohn rebellierte gegen die Mutter und ließ sie umbringen.


 Google Earth Link: Totentempel
Hatschepsut

 

 
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Quelle Openstreetmap

 
Bei der Anreise ins Tal der Könige werden die Memnonkolosse passiert.
Sie stammen aus der Zeit vor der Zeitenwende und stellen den Rest eines Tempels dar.
 
Totentempel der Hatschepsut bei Theben

Eine Treppe / Rampe führt zum eigentlichen Tempel hoch.

 

 

 

 
Totentempel der Hatschepsut in Theben

 

 
Totentempel der Hatschepsut in Theben
 
 
 
 
   
                   Tal der Könige

Das Tal der Könige liegt 600 m hinter dem Totentempel der Hatschepsut.

Das altägyptischen Theben, heute etwa 5 km nordwestlich des Zentrums der oberägyptischen Stadt Luxor – war eine Nekropole im Alten Ägypten, in der bis heute 64 Gräber und Gruben aufgefunden wurden. 

Dazu muss man anmerken, dass Theben, das heutige Luxor die Hauptstadt des Neuen Reiches war. Allerdings findet man  zu dieser Zeit keine Pyramiden mehr. Wahrscheinlich war die Ursache, dass schon damals Pyramiden „geknackt“, d. h. ausgeraubt worden sind. Die Pharaonen des Neuen Reiches ließen sich hingegen prachtvolle Gräber errichten (Plätze der Wiederkehr, Grab ist eigentlich nicht richtig).


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  Link:Tal der Könige und Totentempel der Hatschepsut

 

Geodaten:  25.74037N  32.60191E   Tal der Könige

 
Im Tal der Könige

Hier liegt die Grabkammer KV62 von Tutanchamun.

Der Berg in der Bildmitte hatte eine Pyramidenform. Das war ein Grund für die Auswahl des Tals als Grabstätte. Im Eingangsgebäude gab es ein Modell des Gebietes

 

 

 

100 Jahre ist es her, dass das Grab von Tutanchamun im Tal der Könige entdeckt wurde. Die Grabnummer ist 62 oder auch KV62. Der Fund stellte eine Sensation dar. Das Grab ist 3000 Jahre alt und war nahe zu unverändert geblieben. Es ist nur teilweise beraubt worden. Das ist der Lage der Grabkammer in Tal der Könige zu verdanken. Ein andere Grab lag unmittelbar daneben und der Zugang ist durch Natureinflüsse richtig gut verschüttet worden. So kam alles in Vergessenheit. Über 5000 Objekte fand man dort. Weltberühmt wurde die blau-goldene Totenmaske des Kinderkönigs Tutanchamun. Sie steht heute im Museum in Kairo. Die Mumie von Tutanchamun ist die einzige, die nach seiner Entdeckung im Tal der Könige verblieben ist.
Die  Fundstücke sind in Luxor und im Alten Museum in Kairo zu sehen. Die 5000 Fundstücke werden ab 2022 im Neuen
Großen Ägyptische Museum in Gizeh zu sehen sein. Das Grab des Tutanchamun, der von ca. 1332 bis 1323 v. Chr. regierte, ist durch seine öffentlichkeits- und medienwirksame Entdeckung mit einem teilweise erhaltenen Grabschatz und der intakten Bestattung eines altägyptischen Königs weiterhin eine populäre Grabstätte in Ägypten. KV62 zog bereits während der gesamten Ausgrabungszeit tausende Besucher an. Das hält bis heute an.
 
Modell des Tals der Könige i
m Eingangsgebäude . Sieht wie aus Eis gemacht aus.
 
Geografisch waren die Gräber im Tal der Könige angesiedelt, 64 Gräber findet man dort.So kommt man hin: Man stellt den Wagen oder Bus auf dem Parkplatz ab, es folgt eine Sicherheitskontrolle. Dann fährt man mit einem Elektrowagen zum Eingang, wieder Sicherheitskontrolle und dann kann man eintreten. 

Mit der Eintrittskarte durfte man 3 der 10 geöffneten Gräber besichtigen.

Am Eingang saß ein Wächter, natürlich in landestypischer Kleidung, und knipste ein Loch in die Karte herein. Der Eintritt kostete 200 Pfund, wollte man fotografieren waren noch einmal 300 fällig, aber für jede Kamera!

Gegen Bakschisch kann man auch an verbotenen Stellen fotografieren - ein gutes Geschäftsmodell. 

 
Eingang zur Grabkammer Nr. 62 von Tutanchamun
Hier ist gewöhnlich viel Betrieb.

 

 
Quelle Wikipedia

Grundriss von KV62 (Das Grab des Tutanchamun) 1) Schatzkammer 2) Grabkammer 3) 3. Türöffnung 4) Vorkammer 5) Annex 6) 4. Türöffnung 7) 2. Türöffnung 8) Durchgang 9) 1. Türöffnung 10) Treppe A) Gipswand B) Mauer C) Nische

 
Totenmaske von Tutanchamun, Altes Museum Kairo
 

Quelle Wikipedia
Nordwand von rechts nach links: Nut, Ka des Königs, der König umarmt Osiris; Leserichtung der Hieroglyphen für Tutanchamun und sein Ka von links nach rechts, für Osiris von rechts nach links

Der Kanopenkasten von Tutanchamun, Altes Museum Kairo

Eine Kanope liegt in Paris.

 

        Gräber von Ramses IV, IX und III

 

Pharao Ramses III.

KV11 ist die Bezeichnung für das altägyptische Grabmal von Ramses III. im Tal der Könige. Es ist auch bekannt als das „Harfenspielergrab“ oder „Bruces Grab“, nach dem schottischen Forschungsreisenden James Bruce, der das Grab 1769 untersuchte.


Pharao Ramses IV. war der 3. altägyptische König (Pharao) der 20. Dynastie (Neues Reich) und regierte etwa von 1156 bis 1150 v. Chr.

 

Pharao Ramses IX.

Das altägyptische Grabmal KV6 im Tal der Könige gilt heute als ursprüngliche Grabstätte des Pharao Ramses IX. in der 20. Dynastie.

 

Gräber von Ramses IV, IX und III im Tal der Könige

 

Ein mit Steinen eingefasster Eingang, das mit einer Eisentür geschützt war, erwarte den Besucher. Ein breiter Gang führte nach unten, die Wände waren durch Plexiglas geschützt. Wenn man aber an die Zeit von 2500 Jahre dachte, die die Gräber schon existierten, kommt man ins Staunen. 
 

 
 Christliche Graffitis im Grab von Ramses IV
 
Kampfes gegen Feinde! Die Zeichnung ist an der Decke angebracht.
 
Motiv von der Götterwelt der Ägypter auf einer Barke
 
Sarkophag von Ramses III,  da steht er, ein steinerner
Sarkophag und der war echt!
 
koptische Graffitis, das muss wohl eine Zufluchtsstätte
vor Feinden gewesen sein

 
   

                  Karnak-Tempel

Die Karnak-Tempel liegen als größte Tempelanlage von Ägypten in Karnak, einem Dorf etwa 2,5 Kilometer nördlich von Luxor und direkt am östlichen Nilufer. Die ältesten heute noch sichtbaren Baureste des Tempels stammen aus der 12. Dynastie unter Sesostris I.

Hier sind insgesamt 15 Tempel in sich vereinigt.

Die Anlage stammt zum größten Teil  aus dem Neuen Reich und ist dem Gott Chons gewidmet, dem Sohn des Gottes Amun und der Göttin Mut. Ursprünglich führte die Allee von Sphingen von Luxor nach Karnak. Das sind 2,5 km. Jetzt versucht der Staat diese Allee wieder aufzubauen und hat eine Menge Häuser aufgekauft und zum Verkehrswert bezahlt.

 

 

 


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       Google Earth Link:  Karnak-Tempel

 

 
Modell der Tempelstadt. Sie hat zwei Achsen. Die eine längs, die andere quer zum Nil, fast im rechten Winkel.
 
Die Achse „quer“ bezieht auch den Tempel von Hatschepsut ein, der etwa 5,5 km Luftlinie entfernt liegt.
 
 
 
 
 
Karnak-Tempel
 
Karnak-Tempel
 
Der
Säulensaal. Den kennt man von Agatha Christies „Tod auf dem Nil“. Insgesamt 134 Säulen sind vorhanden, die mittleren sollten in der Mitte ein höheres Dach und an den Seiten zwei niedrigere tragen. Die gibt es aber nicht mehr.
 
Karnak-Tempel

Obelisken werden immer aus einem Stück gehauen.

 

 

 
Karnak-Tempel
 
Karnak-Tempel

Der Eingang vom Nil kommend ist als Allee von Widderköpfen mit 2 großen Pylonen gestaltet, das sieht sehr repräsentativ aus. Die Pylonen sind aber nicht fertig gebaut, das sieht man am Nilschlamm, der dahinter als Rest einer Rampe aufgetürmt war.

 

 
Sonnenuntergang am Tempel von Karnak
 
Lichtspiele in Karnak
 
 
 
 
   
                   Luxor-Tempel

 

Der Luxor-Tempel ist eine Tempelanlage. Er wurde zur Zeit des Neuen Reichs errichtet und südlicher Harem des Amun von Karnak genannt. Er war dem Gott Amun, seiner Gemahlin Mut und ihrem gemeinsamen Sohn, dem Mondgott Chons, geweiht.

 

 

 


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  Google Earth Link:  Luxor-Tempel

 

 
Luxor-Tempel

Luxor-Tempel

Luxor-Tempel

 
Luxor-Tempel
 

  Besuch am Abend im Luxortempel

 
Die Kolossalfiguren am Eingang
 
Kolonnade des Luxor-Tempels -
die Säulenallee
 
 
Kolonnade des Luxor-Tempels
bei Nacht
 
Luxor-Tempel
 
Eine ganze Allee mit Sphinxen
   
                     Ballonfahrt 
 
Preis etwa 100 € mit Abhol- und Rücktransport von jedem Hotel in Luxor. Flugdauer etwa 1 Stunde. Bei der Buchung muss man sein Gewicht angeben können. Die Morgenstunden sind in der Wüste sehr kalt.
Der Start ist unweit der Memnonkolosse am Westufer des Nils. Der Abholservice erfolgt mit Kleinbussen.
Der Start erfolgt zwischen 4:30 und 6:30 Uhr.
 
In den Morgenstunden, schon gegen 4 Uhr, werden
die Vorbereitungen getroffen.
 
Links im Bild ist das Grab der Hatschepsut zu sehen
 
Luxor von oben
 
Das ist eine Höhe von 1000 m über Normal
 
Die unendlichen Weiten der Wüste! Bis Marokko, 3600 km, liegt nichts mehr dazwischen!
Zum Vergleich: Thüringen - Luxor sind 3300 km.

Sonnenuntergang am Tempel von Luxor

 

   
 

           Handwerkerstadt Deir el-Medina

 

Das Tal der Könige zu erschaffen war kein einfaches Unterfangen.  Eine kleine Armee von Bauherren, Ingenieuren, Graveuren und anderen Arbeitern musste im Laufe der Jahrhunderte Dutzende von Gräbern aus Felsbrocken schlagen.

Deir el-Medina war also die Handwerkerstadt, die für die ganzen Gräber im Tal der Könige und Königinnen braucht wurden. Die Handwerker hat man auf dem Westufer in einem Getto  eingesperrt und nicht wieder in die Stadt Luxor bzw. Theben zurückgelassen. Es ist davon auszugehen, dass sie eine besondere Versorgung hatten.
Man sieht heute Vorort die Grundmauern ihrer Häuser. Dieses Dorf soll auch schon eine Kanalisation gehabt haben. Die Baumeister durften auch Gräber haben.

 


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    Google Earth Link: Deir el-Medina

 

 
Handwerkerstadt


 
 
ein Handwerker am Gräberfeld von Theben West,
seine Produkte sind allesamt Unikate
    
Einen schmalen Eingang führt weit runter in den Berg.
 
 weit runter in den Berg
 
gefleckte Kuh aus dem 1. Grab
 
Auch die Handwerker sahen den Skarabäus als heilig an. Er schiebt Mistkugeln vor sich her, die die Ägypter mit der Sonne vergleichen. 
 
 
    Augen als Zeichen der Kontrolle
 
Grabgewölbe, Schakale in einem privaten Grab
 
 
Das „Gottesgericht“ der alten Ägypter.  Am Eingang der Unterwelt wird das Herz des Verstorbenen auf einer Waage mit einer Feder der Götter verglichen. War das Herz zu schwer, war es belastet und die Wiedergeburt, der Weg zum ewigen Leben, war versperrt.
 
An der Stelle des Grabes stand dann jeweils eine kleine Pyramide.

 

 

 

 
 
 
 
   
 

                Im Museum von Luxor

Das Luxor-Museum ist ein Museum für altägyptische Kunst in der oberägyptischen Stadt Luxor. Es befindet sich an der Corniche el-Nil, der Uferpromenade der Stadt entlang des Nils, etwa mittig zwischen dem Tempel von Karnak und dem Tempel von Luxor, den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt auf der östlichen Nilseite.

Das Luxor Museum  neu gebaut und klimatisiert.

Das Highlight war die Wandlung von Pharao Amenophis, IV, zum Feind der Priesterschaft. 
Bislang war in Ägypten eine Vielzahl von Gottheiten bekannt und wurden verehrt (Aneignung des ständigen Mehrprodukts). Amenophis war das ein Dorn im Auge.

Er ließ den Gott Aton als einzigen Gott ausrufen und ihn allein verehren lassen. Er nahm dann auch den Namen Echnaton an. Der erste Teil des Namens  steht für die Kurzform der neuen Hauptstadt, Tell el Amarna, die er
400 km nördlich hat bauen lassen und der zweite Teil für den Namen des neuen Gottes.

 

    Google Earth Link: Luxor-Museum

 
 
 
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Das Museum steht  an der Corniche el-Nil unweit der Uferpromenade des Nils und ist an seiner rötlichen und modernen Fassade kaum zu übersehen. Das ägyptische Museum von Luxor ist ein relativ junges Museum, es wurde erst 1975 eröffnet und bekam im März 2004 einen ergänzenden Anbau mit dem die Ausstellungsfläche erheblich vergrößert wurde.

 
Modell einer Grabanlage

 Pharao Sesostris III. mit der Doppekrone aus Rosengranit

 
technischen Hilfsmittel für den Bau der Tempel
 
technischen Hilfsmittel für den Bau der Tempel
 
Nil-Boot zur Bestattung eines Pharaos
 
Inhalt einer Mumie
 

große Übersicht Ägypten mit Marker bei Luxor:

 
 


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