Pergamon

Pergamon, heute heißt die Stadt Bergama, war eine antike griechische Stadt nahe der Westküste Kleinasiens in der heutigen Türkei, etwa 80 km nördlich von Izmir. Während des 3. und 2. Jahrhunderts v. Chr. war Pergamon Hauptstadt des Pergamenischen Reichs, das sich über große Teile des westlichen Kleinasiens erstreckte. Unter der kunstsinnigen Dynastie der Attaliden, die bestrebt war, ein neues Athen zu schaffen, wurde die Stadt zu einem der bedeutendsten Kulturzentren des Hellenismus. Nach einer antiken Legende wurde das nach Pergamon benannte Pergament in dieser Stadt erfunden. Tatsächlich war Pergamon ein Zentrum der Pergamentproduktion.

Pergamon lag am nördlichen Rand einer Ebene. Die Bebauung erhebt sich zu Füßen, an den Hängen und auf der Hochfläche der Akropolis, deren Kern aus einem etwa 335 Meter hohen, tafelbergförmigen Massiv aus Andesitgestein besteht. Der Burgberg fällt nach Norden, Osten und Westen sehr steil ab, während die Südseite über drei natürliche Absätze einen flacheren Übergang zur Ebene bildet.

Pergamon gehört seit 2014 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 

 

 

 


Größere Karte anzeigen
 
 
 
 
Das ist die Stadt Bergamo in der Türkei, zu Füßen der Tempelstadt von Pergamon.
 
 
 
 
 
Der Trajantempel, d. h. die Reste davon.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
10000 Plätze hatte das Amphitheater, das steilste der Antike
 
 
 
 
 
 
 
Eine Seilbhan führt von Bergamo zur Tempelstadt hoch.
 
Hier soll der Zeustempel gestanden haben, der jetzt in Berlin zu finden ist.
 
So stellt man sich das Hinterland eines Tempels vor, ein richtiger Teppich von Gras und Blumen.
 
Wer da wohl gestanden hat, keine Ahnung. Das Haupt der Skulptur ist nicht mehr vorhanden.
 
 
 
 

Größere Karte anzeigen

Quelle Openstreetmap