Zelena-Hora

Die Stadt Zdar nad Sazavou, oder  Saar zu deutsch, hat über 20.000 Einwohner und ist eine klassische Industriestadt, Metallverarbeitung und Gießereien findet man hier.

Aber die Stadt hat noch mehr zu bieten, eine Wallfahrtskirche Zelena Hora (Grünberg)

Sie gehört zu einem Kloster, das im Tal beim Zusammenfluss von zwei Flüssen (dem Stržský potok und der Sazava) im 13. Jahrhundert gegründet wurde.

Die Wallfahrtskirche wurde von dem italienischen Architekten Giovanni Santini gebaut und hat als "Grundprinzip" immer die Zahl 5.

Um eine weitere Verehrung des heiligen Johannes von Nepomuk zu fördern, entstand der Bau in den Jahren 1719–1722 auf Veranlassung des Abtes des Zisterzienserklosters Saar, Václav Vejmluva. Der Hügel, auf dem die Wallfahrtskirche errichtet wurde, wurde zunächst als Cerný les (Schwarzer Wald) bzw. Strmá hora (Steiler Berg) bezeichnet. Später wurde er nach dem Ort, aus dem der heilige Nepomuk stammte (vgl. Zelená hora (Nepomuk)), und von wo aus die ersten Mönche nach Ždár nad Sázavou gekommen waren, in „Zelená hora“ (Grüner Berg) umbenannt. Um die Kirche von weitem sichtbar zu machen, wurde der dichte Kiefernwald auf dem Hügel gerodet. 1784 brannte die Kirche aus. Danach diente sie kurzzeitig als Schafstall, dann sollte sie abgerissen werden. Doch die Gläubigen wehrten sich dagegen, und die Kirche wurde wiederaufgebaut.

Sie ist ein Nationales Kulturdenkmal und gehört seit 1994 zum UNESCO-Welterbe

 

 

 
Auf dem Weg zur Kirche Zelena Hora, der Pilgerweg über eine Brücke mit Heiligenfiguren, auch für den öffentlichen Straßenverkehr
 
Die Wallfahrtskirche thront auf einem Berg, nicht weit weg vom Kloster. Das ist heute Gaststätte und Museum
 
Arkaden spenden Schutz gegen die Sonne.
 
Das Kircheninnere, mit Engeln und Heiligen
 
Der Brückensturz des Heiligen in die Moldau. Die 5 Sterne erscheinen, eine Darstellung im inneren der Kirche
 
Die Decke der Kirche
 
Beschreibung in der Kirche in deutsch
 
Auf der Rückseite der Beschreibung noch etwas zu den anderen tschechischen WKE Stätten
 
Ein Bild im Kircheninneren aus früheren Tagen. Einst war zwischen Kirche und den  Außenmauern ein Friedhof. Die Gräber wurden umgebettet

 
ein imposantes Gebäude und immer findet man hier Handwerker, die an der Kirche arbeiten
 
Die Entwicklung des Klosters wurde gezeigt, aber auch naturwissenschaftliche Leistungen aus den vergangenen Jahrhunderten und Kind gerecht erklärt. Hier ein Bild zur Anatomie
 
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oder zur Geschichte des Theaters

 

 


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Quelle Openstreetmap