UNESCO-Weltkulturerbe

 

 

 

 

Kutná Hora - Kuttenberg

Sie wurde im 12. Jahrhundert als Bergmannssiedlung gegründet. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts entwickelte sie sich zu einer der lebhaftesten und wohlhabendsten Städte Böhmens. Kuttenberg gelang dies durch den Silberbergbau und die berühmte Prägung der Prager Groschen. Es war nach Prag die zweitgrößte Stadt Böhmens, bis im Zuge der Hussitenkriege in den 1420er Jahren ein großer Teil der Bevölkerung von Kuttenberg ermordet wurde. Danach verlor die Stadt viel von ihrer Bedeutung.

Erst ab 1470 erholte sich der Ort, ohne seine ursprüngliche Glanz wiederzuerlangen. 1471 wurde Vladislav Jagiello hier zum böhmischen König gekrönt und 1485 der nach der Stadt benannte Kuttenberger Religionsfrieden zwischen Utraquisten und Katholiken Böhmens geschlossen. 1489 entstand die Kuttenberger Bibel (Bible kutnohorská), die zweitälteste gedruckte tschechich-sprachige Gesamtausgabe nach der Prager Bibel von 1488. Die ältesten erhaltenen Wohngebäude stammen aus jener Zeit.

 

Seit 1995 gehört die Altstadt von Kuttenberg zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 

 

 
Kutna Hora
 
Blick auf Kirche St. Jakob und Erzdekanat
 
Das Steinerne Haus, das Erdgeschoss wird gerade saniert
 
Pestsäule
 
Der steinerne Brunnen, kein Zierbrunnen, sondern Notwendigkeit für die Stadtbevölkerung
 
Von der Altstadt am Jesuitenkolleg vorbei zur Barbarakirche
 
In den Gassend er Altstadt von Kutna Hora
 
Die Barbarakirche
 
In der Kirche selbst waren Figuren von Bergleuten,
wer bezahlt bestimmt auch.
 
In der Barbarakirche, sie war ja die Schutzpatronin der Bergleute, viele Motive aus dem Leben der Knappen sind zu sehen.
 
Wandmotiv in der Barbarakirche, das Prägen
von Silbermünzen
 
Buntglasfenster im Jugendstil
 
In der Barbarakirche, eine konventionelle Darstellung des Abendmahls
 
Die Synagoge der Stadt
 
Eingang zum Besucherbergwerk, einer alten Silbermine,
die den Reichtum der Stadt begründete
 
Für den Besuch des Schaubwergwerks, musste man weiße Mäntel anziehen
 
Herstellung von Silbermünzen
 
 
 
 
 
 

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Quelle Openstreetmap