UNESCO-Weltkulturerbe

 

 

 

 

Syrakus

Die Stadt Syrakus oder Siracusa liegt an der Ostküste von Sizilien und ist Hauptstadt der Provinz Syrakus. In der Antike war Syrakus über mehrere Jahrhunderte die größte und mächtigste Polis, Stadt würde man heute sagen. Sie war auf Siziliens das kulturelle Zentrum.

2005 nahm die UNESCO Syrakus zusammen mit der Nekropole von Pantalica unter der Bezeichnung Syrakus und die Felsnekropolis von Pantalica in das Weltkulturerbe auf. Bilder von der Felsnekropolis, Stadt der Toten, gibt es hier nicht.

                                               
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Hafen Syrakus, 03.05.2019
 
chiesa dello spirito santo, an der Promenade auf Ortygia
 
Brücke zur Insel Ortygia
 
 
 
Altstadtgasse
 
Altstadtgasse
 
Altstadtkern von Syrakus, 03.05.2019
 
Baum im Spielplatz in Syrakus, 03.05.2019
 
Der Brunnen auf dem quadratischen Archimedes in Siracusa In der Mitte des Brunnens gibt es eine ausgezeichnete Statue von Diana - Jäger, umgeben durch Sirenen und Triton

 
 
 

 

 

 

 

 
Postgebäude auf der Insel Ortygia
 
Syrakus Platz mit Kathedrale, eingerüstet
 
Kathedrale Santa Maria delle Colonne,
Heilige Maria der Säulen
 
Statue von Archimedes in Syrakus mit altem
Postgebäude, 03.05.2019
 
Archimedes' Grab in Syrakus
 
Basilika und Katakomben von  San Giovanni
 
 
 
 
Griechischen Theater

Im Parco Archeologico della Neapoli befinden sich Bauwerke der antiken Stadt. So steht hier das Teatro Greco, welches im 5. Jahrhundert v. Chr. erbaut und in römischer Zeit umgebaut und erweitert wurde. Mit einem Durchmesser von 138 m und Platz für 15.000 Zuschauer ist es eines der größten griechischen Theater. Von den 60 in den Fels geschlagenen Sitzreihen sind noch 42 erhalten. Heute finden hier im Sommer regelmäßig Theateraufführungen und Konzerte statt.

 
Griechisches Theater mit Kulisse (Baum)
 
 
 
Griechisches Theater
 
 

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Römisches Theater

Das römische Amphitheater aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. ist 140 m lang und 119 m breit. Der Bühnenraum ließ sich mit Wasser füllen, so dass hier auch Seeschlachten nachgestellt werden konnten.

 
ehemaliges Römisches Amphitheater
 
 
 
 
 
 

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Steinbruch Latomia del Paradiso

Latomien sind antike Steinbrüche. Heute ist der Steinbruch Latomia del Paradiso ein tiefliegender Garten. Zu Zeiten der Griechen handelte es sich dabei um künstliche Höhlen. Die damaligen Bauarbeiter benutzten den Kalkstein aus der Tiefe, da er besser zu bearbeiten war. Es entstanden große Höhlen, die mit Pfeilern, die aus stehengelassenem Material bestanden, abgestützt wurden. Wahrscheinlich im 16. Jahrhundert stürzten die Gewölbe bei einem Erdbeben ein.

Im Nordwesten der Latomia del Paradiso befindet sich das Ohr des Dionysios, eine künstliche Grotte von 65 m Länge, 23 m Höhe und einer Breite von 5 m bis 11 m. Den Namen erhielt sie wegen der Form, die einem menschlichen Ohr ähnelt und wegen des Phänomens, dass sich Schall in der Grotte stark verstärkt. Ausgrabungen brachten auf dem Plateau über der Grotte Reste eines Demeterheiligtums zu Tage. Die Verstärkung des Schalls wurde wahrscheinlich für religiöse Zwecke genutzt.

 

 
Eingefasste Quelle, Wasserversorgung der Stadt
 
Sprudelnde Quelle am Archäologieprak
 
Steinbruch für Syrakus
 
 
 
Latomia del Paradiso
 
Latomia del Paradiso
 
Ohr des Dionysios war ein Steinbruch, weil das Material im
Inneren des Felsens besser war. Später errichtete man hier ein Gefängnis. Die gute Akustik befähigte den Tyrannen, seine Gefangenen zu belauschen.
 
 
 
Im Innenohr des Dionysios
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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