Bremen

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik und der Weserrenaissance in Europa. Seit 1973 steht es unter Denkmalschutz. Im Juli 2004 wurde es zusammen mit dem Bremer Roland von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

Das Gebäude ist Sitz des Senats und des Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen.

An der Fassade zum Markt sind zwischen den Fenstern unter Baldachinen und auf Konsolen die acht Figuren der alten gotischen Fassade zu sehen, bestehend aus dem Kaiser und daneben (von links) den sieben Kurfürsten des Reiches: Mainz, Trier, Köln, Böhmen, Pfalz, Sachsen und Brandenburg. Hierdurch wird die Verbundenheit Bremens zum Reich betont und der Anspruch eine Freie Reichsstadt zu sein.

 

Die Bronzefigur an der Westseite des Rathauses ist wohl das bekannteste und meist fotografierte Abbild der "Bremer Stadtmusikanten". Der Standort ist Teil der künstlerischen Konzeption.

 

 


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Google Earth bietet einen interessanten Überblick von oben. Mit dem Link hier unten verlassen Sie meine Internetpräsenz: 


  Link: Rathaus Bremen

 

Hinweis: der Link funktioniert nur richtig gut mit einem PC oder Notebook.
Auf dem Smartphone muss man die herunter geladene kmz-Datei suchen und da anklicken. In beiden Fällen sollte Google Earth installiert sein.

 

Geodaten: 53.07590N 8.80752E

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten

 

 
Der Roland in Bremen mit Schwert steht seit 1404 auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Die Figur hat eine Höhe von 5,47 Metern und steht auf einem 60 Zentimeter hohen, gestuften Podest.

Roland steht als Repräsentant des Kaisers dort. Er verkündet und garantiert die Marktrechte und Freiheiten, die der Stadt angeblich verliehen worden waren

 

 
Roland in Bremen Auf dem Schild ins Hochdeutsch übersetzt:

„Freiheit ich euch offenbar / die Karl und mancher Fürst fürwahr / dieser Stätte gegeben hat / dessen danket Gott, das ist mein Rat“

Das erhobene Schwert ist hier als ein Symbol städtischer Gerichtsbarkeit, weniger als ein Ritter.

 

 
Die 4 Bremer Stadtmusikanten, direkt am Rathaus, sind
ein echter Hingucker! Sie stehen vor der Alten Kanzlei auf einem Steinsockel. Die Bremer Stadtmusikanten: Esel, Hund, Katze und Hahn.

Die Bremer Stadtmusikanten ist der Titel eines Volksmärchens, das von den Brüdern Grimm 1819 in ihrer berühmten Sammlung Kinder- und Hausmärchen („Grimms Märchen“) erstmals veröffentlicht wurde.

Schon um 1938 gab es in Bremen im Hinblick auf den sich entwickelnden Städtetourismus Überlegungen, eine Art Denkmal für die Bremer Stadtmusikanten zu errichten, doch erst 1951 gab ein Besuch von Gerhard Marcks, einem der bedeutendsten deutschen Bildhauer seiner Generation, den Anlass zu einer Realisierung.

 
Die Böttcherstraße ist eine etwa 110 m lange Straße in der Bremer Altstadt, die aufgrund ihrer Architektur zu den Kulturdenkmalen und Touristenattraktionen in Bremen zählt. Die meisten Gebäude sind in der Zeit von 1922 bis 1931 entstanden und hauptsächlich Ludwig Roselius (1874–1943), einem Bremer Kaffeekaufmann und Mäzen, zu verdanken.
 
Vorderansicht vom Alten Rathaus.

 

 

 
Vorderansicht vom Alten Rathaus. Das Neue Rathaus ist verdeckt. Ganz links ist der Roland zu sehen.
 
Altes Rathaus bei Nacht, während einer Nachtwächterführung
 
 

Der Bürgermeisters von Bremen ist in Personalunion auch der Senatspräsident.

 
Der zahlreiche Schmuck am alten Rathaus

 

 
Der zahlreiche Schmuck am alten Rathaus
 
Der zahlreiche Schmuck am alten Rathaus

 

 
An der Fassade des Rathauses findet man 8 Figuren, den Kaiser und die 7 Kurfürsten
 
Zwei der 7 Kurfürsten Figuren am Rathaus neben dem Kaiser (nicht im Bild).
Die sieben Kurfürsten des Reiches: Mainz, Trier, Köln, Böhmen, Pfalz, Sachsen und Brandenburg
 
Auf der gegenüberliegenden Querseite der unteren Rathaushalle wird das Ostportal von zwei Herolden zu Pferd flankiert. Daneben schließt sich das neue Rathaus an.
   
 
Die festliche Obere Rathaushalle, die damals wie heute für traditionsreiche Veranstaltungen, prominenten Besuch, Kultur und Politik genutzt wird.

Die prachtvoll ausgestattete Obere Rathaushalle – schlicht Obere Halle genannt – ist Bremens schönster und repräsentativster Raum.

 

 
Der Raum hat eine über 600 alte Jahren Geschichte.
Von der Decke hängen die Orlogschiffe. Die vier Orlogschiffe sind Modelle von Kriegsschiffen. „Orlog“ ist niederländisch und bedeutet „Krieg“. Das älteste Modell stammt aus dem Jahr 1545.

 

 

 
Nordwand der Oberen Rathaushalle mit dem Gemälde
Salomons Urteil . Symbolisch ermahnte das Fresko den Rat der Stadt, bei seiner Rechtsprechung ein ausgewogenes Urteil zu finden. Mehrfach wurde das Wandbild bis heute restauriert..
 
Salomons Urteil
Eindrucksvoll hat der Maler (vermutlich Bartholomäus Bruyn d.Ä.) 1532 die Geschichte von Salomons Urteil aus dem Alten Testament in Szene gesetzt. Großflächig prangt es an der Nordwand der Oberen Rathaushalle.
 
 
 
 

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