Altstädte von Wismar und Strahlsund

Das zum Welterbe erklärte Gebiet umfasst Teile der Hansestädte Stralsund und Wismar in Mecklenburg-Vorpommern, die in ihrer Einzigartigkeit das Erbe der Hanse bewahren.

In beiden Städten galt über 600 Jahre das Lübecker Baurecht, das Bestandteil des lübischen Stadtrechts war. Grundgedanke war der Brandschutz; Holzbauten sollten durch solche aus Backstein abgelöst werden. Stralsund war in seinen Anfangsjahren zweimal einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen, auch andere junge Städte mit Holzbauten waren von Stadtbränden betroffen. Das sollte sich nicht wiederholen. Neubauten durften nur auf den Grundmauern, den Brandmauern der zuvor dort befindlichen Häuser entstehen.

 

Altstädte von Stralsund und Wismar gehören seit Juni 2002 zum Weltkulturerbe.

 

 

 Wismar  
 


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Quelle: Openstreetmap

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Geodaten: 53.8914,11.4660

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten

 
Die Nikolaikirche ist Wismars größter Sakralbau und entstand in Anlehnung an die Marienkirche.

St. Nikolaikirche liegt nahe der Grube, einem im Mittelalter angelegten künstlichen Wasserlauf.

Die Nikolaikirche ist Wismar eine der drei ehemaligen monumentalen spätgotischen Backsteinkirchen. Ihr 37 Meter hohes Mittelschiff ist das vierthöchste Deutschlands.

 
Rats- und Hauptpfarrkirche, Gotisches Viertel

Das Gotische Viertel zählte wegen seiner geschlossenen historischen Bebauung zu den städtebaulichen Kleinoden Wismars. Es wurde 1945 schwer beschädigt, konnte aber wieder aufgebaut werden.

 
Rats- und Hauptpfarrkirche, St. Marien
Die ehemalige Rats- und Hauptpfarrkirche der Stadt wurde um zum ersten Mal 1250 erwähnt. Ab 1339 wurde ein gotischer Neubau als dreischiffige Basilika errichtet, in den der in Teilen ältere Turm einbezogen wurde. 1945 wurde die Kirche schwer beschädigt und 1960 gesprengt.  Lediglich der 81 m hohe, weit sichtbare Kirchturm, der ursprünglich auch als Seezeichen diente, wurde erhalten. 
 
 
Haupteingang zum Fürstenhof an der
St. Georgenkirche

Die Landesherren residierten im Fürstenhof. Dieser entstand 1553/1554 im Stil der italienischen Renaissance.

 

 
Das mit Sandstein eingefasste Eingangsportal dient ausschließlich als Durchgang zum Hof. Es ist reich verziert und dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend mit männlichen und weiblichen Satyrn und Grotesken versehen.
 

Gewölbe, hafenseitige Ansicht
Gewölbe ist die Bezeichnung des denkmalgeschützten Fachwerkhauses in der Runden Grube. Es befindet sich in direkter Nähe zum Alten Hafen.

Vor dem Haus verläuft die Mühlengrube.
Es ist eines der ältesten
künstlichen Wasserläufe in einer deutschen Stadt und verbindet den Schweriner See mit der Ostsee.

 
Wassertor am Lohberg

Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind nur weinige   Teilstücke erhalten.  Von den ursprünglich fünf Stadttoren, die in einer 4 m hohen Stadtmauer eingebunden waren, ist nur das Wassertor am Hafen aus der 2. Hälfte des 15. Jh. erhalten.

 

 

 
Das Weiße Haus mit einem geschwungenen Giebel am östlichen Rande der Altstadt
 
Am Markt befindet sich das
klassizistische Rathaus aus dem 19. Jahrhundert. Im Rücken steht die "Wasserkunst"
 
Marktplatz mit dem "Alten Schweden"

Es ist das dunkle Gebäude im Bild und wurde erbaut 1380. Es steht an der Ostseite des Marktplatzes und ist eines der ältesten Bürgerhäuser der Stadt. Die Backsteinfassade gehört zu den wertvollsten und letzten spätgotischen Giebelhausfassaden der Stadt.

 
Die zwölfeckige "Wasserkunst" wurde von 1580 bis 1602  im Stil der holländischen Renaissance erbaut und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt. Die Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der Trinkwasserversorgung in früheren Zeiten.
 
In norddeutscher Backsteingotik präsentiert sich das ehemalige Wohnhaus und Verwaltungsgebäude des Stellvertreter des Bischofs in der Kirche des Mittelalters, dem Archidiakon. Von besonderer Bedeutung ist der reich gegliederte und mit Windlöchern verzierte Staffelgiebel an der Nordseite des um 1407/1408 errichteten Bauwerkes.
 
Das
ehemalige Wohnhaus und Verwaltungsgebäude des Stellvertreter des Bischofs
 
Im Alten Hafen, rechts der Ohlerich-Speicher, der seit 2019 als Ferienwohnung genutzt wird
 
Im Alten Hafen

Hier legten am Kai die reichen Kaufmannsschiffe an. Sie waren beladen mit wertvoller Fracht und Gewürzen aus fernen Welt. Heute sind es moderne Schiffe wie Kreuzfahrtschiffe, Ausflugsschiffe, und Freizeityachten. Auch Fischkutter sind noch dabei.


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 Stralsund  
 


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Geodaten: 54.3151,13.0919

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten