Abu Simbel bis Philae

Dieser archäologische Bereich enthält Denkmäler aus Nubien wie den Tempel von Ramses II. in Abu Simbel und das Heiligtum der Isis in Philae.
Abu Simbel ist ein Ort im ägyptischen Teil Nubiens, etwa 240 Kilometer südwestlich von Assuan. Die nur etwas über 2600 Einwohner zählende Ortschaft, Stand 2012, ist bekannt durch die hier im 13. Jahrhundert v. Chr. errichteten Felsentempel des Königs (Pharao) Ramses II. aus der 19. Dynastie des altägyptischen Neuen Reiches.

Die Tempel von Abu Simbel, der große Tempel zum Ruhm Ramses II. und der kleine Hathor-Tempel zur Erinnerung an Nefertari, dessen große königliche Gemahlin, stehen seit 1979 auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO. Sie erheben sich nach einer Versetzung in den 1960er Jahren heute auf einer Insel im Nassersee, die an der Nordwestseite durch einen befahrbaren Damm mit dem Ort Abu Simbel verbunden ist.

 

 

Die Insel Philae befindet sich zwischen der alten und neuen Staumauer des Nil. Auf ihr sind Tempelanlagen errichtet worden. Noch zu römischer Zeit wurden sie als heilige Stätten verehrt.

Nach der Fertigstellung der alten Staumauer 1912 standen die Tempelanlagen im Wasser. Mit dem Bau der neuen Staumauer wären sie vollständig im Wasser versunken. Zu Ihrer Rettung wurden sie auf die Nachbarinsel Agilkia umgesetzt. Dazu mussten die Steine in Blöcke zerschnitten werden.

Man fährt mit dem Bus zur Bootsanlegestelle, um auf die Insel zu kommen

 
 

 
 


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Bootsanleger
 
 
 
Anlegestelle, zum Tempel von Philae muss man
mit dem Boot fahren
 
Tempelvorplatz

 

 

 

 
 
 
Pylonen am Eingang des Tempels von Philae
 
Säulengang am Vorplatz des Tempels von Philae,
man befindet sich hier im 1.Innenhof
 
 


Erster Pylon des Haupttempels, welcher der

Göttin Isis geweiht ist


 

 
Die Tempel von einer Nachbarinsel aus gesehen

 

 

 

 

 

 
Trajan-Kiosk, vom gleichnamigen römischen Kaiser in Auftrag gegeben
 
Aus dem Isis-Tempel wurde später eine christliche Kirche
 

Göttin Isis stillt Horus, rechts der opfernde Pharao, links Göttin Anukis

 


 

 
In der christlichen Zeit benötigte man einen Tresor, Tempel von Philae
 
Der Pharao opfert an Osiris und Isis, welche ihre Schwingen um diesen hüllt.
 
 
 
 
 Abu Simbel
 
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Blick vom Schiff auf dem Großen Tempel von Abu Simbel
 
Blick vom Schiff auf dem Großen Tempel von Abu Simbel (links) und den Kleinen Tempel (rechts)
 
Der Große Tempel bzw. Tempel von
Ramses II.  vom Land aus
 
Der Große Tempel bzw. Tempel von Ramses II
 
 
Nubische Gefangene am Sockel eines der Sitzes der Ramses-Statuen.
 
 


Die Tempelanlage führt 63 m in den Fels.

In der Pfeilerhalle mit insgesamt 3 Schiffen stehen in der Mitte
fast 10 m hohe Osirisgestalten des Gottkönigs



Osirisgestalten des Gottkönigs

 
Blick vom Tempelinneren auf die Säulenhalle am Eingang
 
 
Im Allerheiligsten des Großen Tempels findet man diese 4 Gottheiten. Von links Re-Harachte, Ramses II. und Amun-Re werden zweimal im Jahr für kurze Zeit durch Sonnenstrahlen erreicht, dagegen bleibt die Figur des Ptah  immer im Dunkel.

 

 

 
 
 Reliefs und Säulen im Großen Tempel von Abu Simbel
 
 Reliefs im Großen Tempel
   
 
 

 

 
Kleiner Tempel von Abu Simbel. Der kleine Tempel ist der Hathor von Ibschek (Faras) und der Nefertiri geweiht.
 
  
Kleiner Tempel von Abu Simbel
 
 
Das Tempelinnere besteht aus einer 12 m x 12 m großen Halle mit sechs Hathor-Pfeilern, im Bild sieht man eine davon, zwei kleineren Kammern und dem Heiligtum.

 

   
Der Pharao opfert Blumen der Hathor-Kuh, die sich auf einem Boot befindet.

So sieht man den Sonnenaufgang am Nassersee vom Schiffsdeck.
 
 
 
 
 
 

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Quelle Openstreetmap